GoArt! besucht das CCA Andratx auf Mallorca

April 16, 2019

Im März besuchte GoArt! das CCA Andratx auf Mallorca und interviewte die Inhaberin und Gründerin Patricia Asbaek zu ihrer Kunstinstitution. 

Miriam Bers (MB): Lebst Du auf Mallorca? Wie beginnt dein Tag?

Patricia Asbæk (PA): Ich lebe etwa die Hälfte des Jahres hier – ca. 5 Monate. Ich pendle zwischen Kopenhagen und der Insel, bin zu Ostern wieder da und dann im August und September. Mein Mann Jacob ist das ganze Jahr über in Andratx. Und wie Du eben sehen konntest beginnt mein Tag mit Aufräumen.

Miriam Bers und Patricia Asbaek

MB: Ihr hattet über 40 Jahre eine Galerie in Kopenhagen. Sie wird heute von einem eurer Söhne geführt. Vor knapp 20 Jahren habt ihr euch entschieden dieses wundervolle Zentrum für zeitgenössische Kunst CCA Andratx auf Mallorca ins Leben zu rufen. Kannst Du mir mehr über die Idee und den Prozess erzählen, der dahinter steckt?

PA: Wir hatten 45 Jahre lang eine Galerie, aber es ist nicht dieselbe, die mein Sohn hat, seine heißt Martin Asbaek Galerie. Bis auf 3 Künstler von uns, die er in sein Portfolio übernommen hat, ist sie unabhängig von unserer. Martin ist unser mittlerer Sohn, mein älterer Sohn ist Kunstberater und eröffnete 2018 gemeinsam mit seiner Frau Tania auch eine eigene Galerie  – sie heißt ’Collaborations’ und befindet sich in Kopenhagen. Martin Asbæk zeigt die beste Fotokunst in Skandinavien und Thomas’ ‘Collaborations’ arbeitet mit Johann König, Esther Schipper und vielen anderen zusammen. Er hat unter anderem Ausstellungen mit Alicja Kwade kuratiert.
Alicja und Gregor Hildebrandt waren auch schon in Andratx. Gregor ist ein absoluter Filmfan. Mein jüngster Sohn Pilou ist Schauspieler und als Gregor hier war spielte er gerade in der dänischen TV Serie ’Borgen’, die Gregor kannte. Erst danach  wurde Pilou mit Game of Thrones zum Weltstar.
Alicja und Gregor sind mit die nettesten Künstlern die wir hier hatten. Kürzlich besuchte ich Alicjas Atelier in Berlin. Es ist größer als das CCA, und sie hat mehr Mitarbeite als wir jemals hier in Andratx hatten.

 

Über das CCA Andratx: 1989 kauften wir ein Stück Land auf Mallorca, das ursprünglich nur für uns selbst gedacht war – eine alte Finca die Jacob renovierte und die unser Sommerhaus werden sollte. Aber es war zu schön, um es nur für uns zu behalten und so entschieden wir, es mit Künstlern, Kunstliebhabern und Sammlern zu teilen. Wir hatten den Wunsch eine Mischform zu schaffen, die es so nicht gab: einen Ort für Stipendiaten, eine Kunsthalle und zugleich eine Galerie.

Das Land war eine sogenannte ’zona rustica’ und wurde dann in eine ‚zona social’ umbenannt, was bedeutet dass man außer Krankenhäusern, militärischen Einrichtungen oder Kulturorten nichts bauen durfte; dennoch hat es 5 Jahre gedauert, die Erlaubnis zu erhalten mit dem Projekt zu beginnen. Die Leute aus der Umgebung dachten, es sei ein Ort um Geld zu waschen. Aber wie mein Buchhalter so treffend sagte, muss es ein sehr tiefes Loch sein aus dem das Geld nicht wieder heraus kommt.
Wir haben das CCA aus Überzeugung geschaffen. Es ist mit viel Leidenschaft zur Kunst entstanden – wir wollten nach 35 Jahren in Dänemark eine internationale Plattform und einen Treffpunkt für Kunstschaffende unterschiedlicher Nationen schaffen – zur gegenseitigen Inspiration und um die Zusammenarbeit zu fördern – nicht Konkurrenzdenken.

CCA Andratx

MB: Wie wurde der Ort genutzt, bevor er von Euch in das CCA transformiert wurde? Wer hat dieses schöne Gebäude entworfen? Es gibt soviel Platz hier, mit vielen Sitzecken und sogar zum Spazierengehen, zum Nachdenken, zum Diskutieren – es ist viel mehr als ein reiner Ausstellungsort.

PA: Mein Ehemann Jacob Asbæk ist der Architekt des CCA – er fertigte die Konstruktionszeichnungen gemeinsam mit einem Fachmann aus Mallorca an. Und die Person, die die Steinmauer errichtet hat, ist ein wahrer Künstler, er ist der Beste auf der ganzen Insel aber auch der Teuerste. Zu Beginn hatten wir viel Geld, aber nachdem wir mit dem Bauen begannen, war keines mehr übrig.
Wir konnten das CCA 2001 eröffnen, dank vieler guter Freunde die uns unterstützten. Aus der Kunstwelt waren es Karola Grässlin und Christian Nagel. Heute ist es immer noch Jochen Hempel, der uns zur Seite steht. Und wir sind sehr dankbar dafür.
Kurios ist, dass die Galerien, die uns unterstützen, ausländische Galerien waren. Jetzt nach 18 Jahren möchten endlich auch lokale Galerien mit uns kooperieren – damals kamen sie noch nicht einmal mal zu unseren Abendessen.

Ich habe diesen Platz auch aus der Befürchtung heraus geschaffen, dass der Kunstbetrieb immer mehr an Leidenschaft verliert und Kunst immer kommerzieller und zu einer Art Sport wird. In diesem Punkt möchte ich, dass wir alle zusammenhalten. Als Vorsitzende des Zulassungsausschusses vom Art Forum in Berlin beispielsweise erlebte ich extrem viel Konkurrenz seitens der ansässigen Galerien. Sie führte letztlich zum ‚Aus’ der Messe.
Unser Ziel war es Grenzen zwischen Galerien und Institutionen zu überwinden. Die Galerien sind die, die Wagnisse gerade mit jüngeren Künstlern eingehen und dafür verdienen sie höchsten Respekt.

CCA Andratx

MB: Das CCA arbeitet mit internationalen Künstlern wie etwa Shiharu Shiota und Claus Rottenbacher, aber auch mit mallorquinischen Talenten. Und Ihr habt ein Stipendiaten-programm mit vier Studios kreiert. Nach welchen Kriterien werden dort die Künstler ausgesucht?

PA: Das CCA ist wie ein kleines Kloster gestaltet und sein Herz sind die Künstlerstudios. Wir erhalten über 600 Bewerbungen jährlich (davon 50% aus Berlin), aber können nur 48 Künstler aufnehmen. Von diesen sind dann auch etwa 50% aus Berlin. Mein guter Freund Christian Nagel sagte einmal, Berlin ist die einzige Stadt der Welt mit 8000 Künstlern, 800 Galerien und 80 Sammlern.
Die Auswahl der 100 Interessantesten und Professionellsten ist recht einfach. Aber dann wird die Entscheidung sehr schwierig. Das Problem ist auch, dass Künstler oft ein zweites Mal kommen möchten: und wir lieben sie natürlich und möchten dass sie noch einmal zurückkehren!
Bei der Auswahl helfen mir unsere Koordinatorin und Kunstmanagerin Jacky und Malou, Kuratorin und Artist Liaison Managerin. Manchmal berate ich mich auch mit meinem guten Freund Barry Schwabsky.

Wenn Leute behaupten, die Qualität von Kunst sei reine Geschmackssache, stimme ich nicht zu. Es ist einfach nicht wahr. Wenn man mehrere unabhängige Kunstprofis zur Qualität von Künstlerarbeiten befragt werden die meisten auf einen Nenner kommen. Natürlich hat jeder seine Vorlieben, ich mag Minimalismus, andere mögen Expressionismus oder Konzeptkunst, aber ich verstehe trotzdem immer, was in den anderen Genres gut ist. Was wir nicht wollen sind Epigonen und das reduziert die Auswahl erheblich. Ein Künstler muss seine eigene Handschrift haben. Nach so vielen Jahren der Auseinandersetzung mit Kunst erkennt man das sehr schnell.

Qualitätskriterien erlangt man durch das Studium der Kunst aber auch Intuition, ein Mix aus beidem. Ich bekomme plötzlich so eine Gänsehaut im Nacken und frage mich: warum macht der Künstler das, es ist so anders. Aber wie kann man das jemandem erklären, der das nicht fühlt?
Zugleich muss man gründlich und methodisch Schauen. Ich habe das als junge Frau von einem Freund unserer Familie, dem dänischen Verleger Jarl Borgen gelernt.

MB: Mir gefällt Eure Ausstellung “Arrels. Art Ceramic in Mallorca” sehr, die noch bis zum 09. Juni 2019 zu sehen ist. Im CCA zeigt Ihr Konzeptkunst und Malerei neben Keramikarbeiten. Ist das ein persönliches Statement oder beruht es vielmehr auf der Idee, das Zentrum für ein breiteres Publikum zu öffnen?

PA: Die Stipendiaten, die hierher kommen, wollen am Wesen der Kunst arbeiten, zur Essenz kommen und das heißt sie tauchen gleichfalls in die Genre Zeichnung und Keramik ein. Abgesehen davon habe ich noch nie einen guten Künstler gesehen, der nicht auch gute Zeichnungen macht. Und auch wenn man Keramik vor 10 Jahren tot gesagt hat, lieben die Künstler sie heute immer noch, vielleicht sogar mehr als zuvor.
Wie bereits gesagt, gibt es kein ‚schlechtes’ Kunstgenre und wir haben immer Photographie, Malerei, Skulptur, Keramik, Video- und Installationskunst ausgestellt.

Für einige Leute sind wir zu konzeptuell, aber unser Ziel ist es immer aktuellste zeitgenössische Kunst zu zeigen. Eine der schönsten Ausstellungen die ich je gesehen habe ist Oxalis: sie ist wie eine Zeichnung im Raum. Ihre Künstler Shane Bradford, Benedikt Hipp, Mary McDonnell and Sissel Marie Tonnsind jung aber sie sind wirklich gut. Während der Gestaltung der Ausstellung haben sie die Galerie bewohnt und dadurch ein Gefühl für alle Blickwinkel und den Umgang mit Licht und Schatten bekommen. Das ist wohl der Grund warum sie in der Lage waren mehr den Raum und weniger die Wände zu nutzen. Wenn Du lernen möchtest wie du sehen musst, ist das eine wundervolles Beispiel, die ganze Harmonie  – nicht eine Linie, nicht ein Schatten sind nicht durchdacht! In Oxalis kannst Du diese Vielfalt erspüren: die Ausstellung ist fast wie ein von der Art Povera inspiriertes Theater.
Manche Besucher gehen in einen Raum und sagen: „Das gefällt mir nicht“. Meiner Meinung nach ist es unsere Verantwortung, Menschen das Sehen beizubringen wenn es um Kunst geht.

courtesy: CCA Andratx

courtesy: CCA Andratx

MB: Wie haben die Mallorquiner auf diese renommierte Kunsthalle reagiert? Gibt es Kollaborationen mit politischen Akteuren oder der Stadt Palma? Erhaltet Ihr finanziellen Support von der Insel?

PA: Wir eröffneten 2001 und die einzigen, die uns von Beginn an unterstützten und an uns glaubten war die Stadtverwaltung von Andratx. Letztes Jahr erhielten wir vom Präsidenten der Insel die Goldmedaille für Kultur die erstmalig an Ausländer verliehen wurde. Wir sind sehr stolz und dankbar darüber.
Zudem hat sich unser Sohn Pilou, der den Bösen Euron Greyjoy in Game of Thronesspielt, als guter Held herausgestellt. Letztes Jahr wurde er – ebenfalls vom Präsidenten – an Stelle von Michael Douglas als Kulturbotschafter der Insel benannt.

Nach diesen beiden Ereignissen erhielten wir schließlich die wunderschöne Einladung, in der Pelaires Galerie in Palma anlässlich unserer neuen Mitgliedschaft der Art Palma Association auszustellen.  Die Ausstellung heißt ‘A Landscape of the Nature within’ und zeigt Arbeiten desDeutschen Malers  Carsten Fock (der inzwischen in Berlin lebt), sowie zweier Dänen, Absalon Kirkeby und Karl Troels Sandegaard. Alle Drei waren CCA Stipendiaten der letzten Jahre. Die Ausstellung wurde am 23. März eröffnet und läuft 3 Monate lang.
All die positiven Entwicklungen lassen mich an das Bild des Pelikan denken: man schaut ihn an und denkt er kann nicht fliegen weil er so schwer ist, aber dann plötzlich hebt er seine Flügel und schwebt in die Lüfte. Alle sagten, wir würden es nicht schaffen, aber wir sind immer noch da!
Heute haben wir mehr Besucher und verkaufen auch mehr Werke als noch vor zwei Jahren. Das heißt, alles geht definitiv in die richtige Richtung. Unsere Söhne unterstützen uns sehr aber sie sind natürlich mit ihren eigenen Karrieren beschäftigt – wir müssen Partner finden bevor ich 80 werde. Jemanden, der versteht, was wir da aufgebaut haben. Die Qualität unserer Ausstellungen ist nie gesunken. Ich könnte mir vorstellen, dass es Deutsche sein sollen, denn sie haben eine bessere Kunsterziehung als Dänen, schon aufgrund all der Kunsthallen und Kunstvereine.

MB: Kannst Du mir etwas über die bevorstehenden Projekte erzählen?

PA: Unsere derzeitigen Fellows Kristian Kragelund, Karl Monies, Elisabeth Molin und Nathan Peter haben ihre Ausstellungen am 29. März eröffnet und wir werden zu Ostern – wenn mehr Leute auf der Insel sind – eine offiziellere Eröffnung haben. Am 18. April zeigen wir Le hasard et la nécessicité. Er bezieht sich auf den Nobelpreisträger Jaques Monod, aber zeigt letztlich Arbeiten von vier Künstler*innen, die auf die eine oder andere Weise die Spannung zwischen Veränderung und Notwendigkeit im Leben thematisieren. Am selben Tag eröffnen wir ALL INCLUSIVE, eine Ausstellung die Werke von unseren aktuellen Künstler Residenzen Ditte Ejlerskov und Johan Furåker zeigt.
Im Mai freuen wir uns einige meiner Lieblingskünstler*innen begrüßen zu dürfen die bereits vor vielen Jahren hier waren: Matthias Bitzer, Sebastian Hammwöhner and Gabriel Vormstein. Unser vierter Künstler wird Michael Sailstorfer sein, den ich auch sehr mag – für ihn ist es das erste Mal hier in Andratx. Es wird eine richtige gute Gruppe!

CCA Andratx

Tautes Heim – Leben im UNESCO Weltkulturerbe

February 12, 2019

Das Ferienhaus „Tautes Heim“ ist ein Projekt der Landschaftsarchitektin Katrin Lesser und des Grafik-Designers Ben Buschfeld. Von Bruno Taut geplant, befindet es sich in dem Unesco Welterbe „Hufeisensiedlung“ und gewann 2013 den „EU Preis für das Kulturerbe/Europa-Nostra-Preis“. Katrin Lesser und Ben Buschfeld hatten das 65 qm große Haus 2010 erworben und im Laufe von zwei Jahren denkmalschutzgerecht saniert. Besucher der Stadt und Architekturfans können „Tautes Heim“ temporär mieten.

Miriam hat die beiden für ein Interview getroffen:

MB: Wie beginnt Euer Tag?

BB: Wir sind beide selbständig und Frühaufsteher, brauchen also glücklicherweise keinen Wecker. Der Tag beginnt dann natürlich erstmal mit einem entspannten Frühstück, frischer Dusche und Obstsalat, aber dann geht es in aller Regel auch gleich an die Arbeit.

MB: Wo befindet sich das ‘Tautes Heim“ und wie kam es überhaupt zu der Idee?

KL: Wir wohnen privat bereits seit rund 20 Jahren in der Hufeisensiedlung, nur knapp 100 Meter von „Tautes Heim“ entfernt. Wir fühlen uns hier sehr wohl, engagieren uns im Denkmalschutz, haben beide mehrfach zu der Siedlung publiziert und geben auch selber Führungen. Eine solche Führung ist meines Erachtens komplett, wenn auch Innenräume besichtigt werden. Der Grund ist simpel: Erst im Inneren der Häuser und Gärten lässt sich die hohe Wohn- und Lebensqualität hinter den farbenfrohen Fassaden zumindest schon mal erahnen. „Licht, Luft und Sonne“ war damals das Credo der Planer. Man wollte der Enge der Mietskasernen etwas entgegensetzen.

Tautes Heim, Außenansicht (www.tautes-heim.de)

MB: Wie wurde es möglich ein unter Weltkulturerbe stehendes Gebäude tageweise zu vermieten?

KL: Das hat wesentlich damit zu tun, dass die Hufeisensiedlung – anders als die anderen fünf als Welterbe geführten „Siedlungen der Berliner Moderne“ – zu großen Teilen in Einzeleigentum umgewandelt wurde, was ihren homogenen denkmalgerechten Erhalt deutlich erschwert. Aus dieser Situation heraus haben wir mehrere Projekte gestartet, die sich der Denkmalvermittlung widmen und gleichermaßen an Nachbarn, Politik und Außenstehende richten. Vor Ort gut vernetzt, kennen wir viele Häuser der Siedlung von innen. Eines Tages haben wir Freunde von Nachbarn bei der Besichtigung eines zum Verkauf stehenden Reihenendhauses begleitet. Das zuletzt von einer alten Dame bewohnte Haus war sehr verwohnt und extrem restaurierungsbedürftig. Die Freunde haben schnell abgewunken, aber wir waren sofort begeistert und haben nach einer Möglichkeit gesucht, das zu sichern und auch Außenstehenden zugänglich zu machen. Nachdem wir uns vergebens um Fördermittel bemüht hatten, kamen wir auf die Idee eines nach Museumsstandards möblierten Ferienhauses. Wir haben uns ins Risiko und in die Arbeit gestürzt und hoffen jetzt, über die Vermietung diese rein privaten Auslagen wieder zu refinanzieren. Das macht Spaß ist aber auch ein langer, von viel Idealismus getragener Prozess, der nur möglich war, weil wir bereits viel Vorwissen mitbrachten.

Hufeisensiedlung (www.tautes-heim.de)

Hufeisensiedlung Luftansicht, (www.tautes-heim.de)

MB: Ihr seid ein Paar; wie habt Ihr bei diesem Projekt die Aufgaben verteilt? Ich weiß zum Beispiel dass Du, Katrin Landschaftsarchitektin bist und erwirkt hast, dass die Hufeisensiedlung auch als Gartendenkmal eingetragen ist. Und Ben, welcher war Dein Part? Habt Ihr das Haus gemeinsam eingerichtet?

BB: Ich bin Grafik-, Web- und Ausstellungsdesigner mit Schwerpunkt Architektur- und Zeitgeschichte, also insofern auch einigermaßen vom Fach. Die gesamten Restaurierungs- und Planungsarbeiten sind ein echtes „Paar-Projekt“. Über zwei Jahre waren wir fast jedes Wochenende zugange und haben alles gemeinsam entschieden, ausgewählt und entworfen. Erst später sind wir arbeitsteilig vorgegangen, denn natürlich ist Katrin nicht nur viel versierter in Gartendingen, sondern außerdem auch eine super Bauleiterin. Ich hingegen konnte und kann meine beruflichen Qualitäten bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausspielen und habe mich stärker um Fotos, Website, Networking und ähnliches gekümmert.

Tautes Heim, Wohnzimmer, (www.tautes-heim.de)

MB: Die temporären Bewohner und Architekturfans können im „Tautes Heim“ ja übernachten und arbeiten. Es gibt einen Schreibtisch und Wlan. Wie sieht es mit Kochen aus, kann ich das Haus mieten und Gäste zum Essen einladen?

KL: Prinzipiell ja, das Haus ist zwar voll mit Originalen aus der Bauzeit, gleichzeitig aber auch mit einer rundum funktionsfähigen Küche ausgestattet. Moderner Komfort wie Kühlschrank oder Spülmaschine haben wir einfach diskret hinter den Küchenfronten integriert. Auch der charmante kleine „Backofix“-Herd tut seinen Dienst. Allerdings ist das alles kein Highend-Equipment und das Haus ist mit nur 65qm ja recht klein. Insofern ist es sicher nicht der richtige Ort für ausgiebige Koch-Events. Aber bis zu vier Personen lassen sich gut verpflegen. Besonders schön sitzt man natürlich im Frühjahr und Sommer auch auf der Terrasse vorm Haus.

 

Tautes Heim, Küche, (www.tautes-heim.de)

Tautes Heim, Schlafzimmer, (www.tautes-heim.de)

MB: Wie klingt dann Euer Tag aus, kocht ihr gerne?

BB: Ja, ich koche sehr gerne. Katrin nicht ganz so sehr. Aber wir essen und kochen schon sehr regelmäßig, gut und bewusst – nicht nur für uns, sondern auch für Freunde und Gäste. Allerdings braucht man dazu natürlich auch Zeit. Und an der mangelt es aktuell leider ein wenig…

MB: Rezeptidee?

BB: Jetzt am Wochenende sind wir zum Geburtstag einer Freundin eingeladen und sollen etwas fürs Buffet mitbringen. Ich denke, es wird eine Mousse au chocolat und ein asiatisch-exotischer Salat – beides aber kein typisches Essen der Zwanziger Jahre…

Tautes Heim, Kammer (www.tautes-heim.de)

Römer + Römer zeigen neue Ausstellung im Haus am Lützowplatz

February 8, 2019

Die Ausstellung ‚Burning man – Electric Sky’ von Römer + Römer im Haus am Lützowplatz läuft vom 18.01.-10.03.2019. Nina und Torsten Römer sind ein deutsch-russisches Künstlerpaar. Beide studierten Malerei an der Kunstkademie Düsseldorf und waren Meisterschüler von A.R. Penck.  Bereits 1998, während ihres Studiums arbeiten sie zusammen. Sie hatten eine Vielzahl an internationalen  Ausstellungen und waren unter anderem zur Manifestina, im CCA Andratx Mallorca,  im Bröhan-Museum und im Palais de Tokyo zu Shows eingeladen. Das Paar lebt in Berlin.

Römer + Römer at Burning Man 2017

Miriam von GoArt! sprach mit Römer + Römer über ihre neue Ausstellung:

MB: Wie beginnt Euer Tag?

R+R: Wir öffnen das Fenster und schauen, dass hoffentlich das Dong Xuan Center nicht noch einmal brennt, wie wir es aus unserer Kreuzberger Wohnung einmal am Horizont gesehen haben.

MB: Ihr seid ein Künstlerpaar, lebt und arbeitet zusammen. Wie entstehen Eure Werke – entwickelt Ihr alles gemeinsam oder teilt ihr Arbeitsschritte untereinander auf?

R+R: Ping Pong! Wir entwickeln alles gemeinsam, schon seit 1998, als wir noch bei A. R. Penck in Düsseldorf studiert haben. Dort haben wir auch mit gemeinsamen Arbeiten den Meisterschüler und den Abschluss gemacht. Es gibt keine getrennten Werke. Von der Konzeption über die Recherche bis zur Umsetzung der Ideen findet alles im Dialog statt. An der Leinwand stehen wir „die Pinsel schwingend“ nebeneinander.

MB: Im Haus am Lützowplatz eröffnet ihr gerade die Ausstellung „Burning Man / Electric Sky“  deren Arbeiten aus Eurem Besuch des Burning Man Festivals in Nevada 2017 hervorgehen. Was zeigt Ihr?

R+R: Bis auf eine, sind alle Malereien über die Nacht in Black Rock City, der temporären Stadt des Burning Man. Im Fokus unserer Bildserie stehen Art Cars, LED-Lichtinstallationen sowie das Feuer und im Speziellen die Interaktion der Burner mit diesen Erscheinungen. Wir haben nicht den Anspruch das gesamte Festival zu repräsentieren, unser Interesse galt mit der Malerei vor allem diesen Aspekten. Die Bilder sind überwiegend recht großformatig, das größte ist ein Diptychon – 2,30 x 6 Meter.

exhibition view at Haus am Lützowplatz, photo: Eric Tschernow

MB: Was im Speziellen hat Euch an diesem Festival begeistert und wie setzt ihr Emotion künstlerisch um?

R+R: Emotion spricht wahrscheinlich am meisten durch die Farben die aus unseren Bildern leuchten. Begeistert hat uns vieles an Burning Man, das ja im herkömmlichen Sinne kein Festival ist sondern ein großes interaktiv-utopisch-hedonistisches Kunstspektakel-Abenteuer in der Wüste. Die Kultur des Schenkens ist toll, man kann nichts kaufen (außer Eis und Kaffee) und versucht sich gegenseitig Freude zu bereiten. Es wird ein alternativer gesellschaftlicher Umgang miteinander praktiziert.

Rabbit Transit, 2017, oil and acrylic on canvas, 230 x 300 cm, photo: Eric Tschernow

House of Enlightenment, 2018, oil on canvas, diameter: 120 cm, photo: Eric Tschernow

MB: Leitfaden Eures Oeuvres ist die Auseinandersetzung mit politisch und gesellschaftlich relevanten Großereignissen, etwa dem Karneval von Rio. Bauen Eure Arbeiten der letzten Jahre aufeinander auf: Kulturkommunismus, Partysträfling? Was genau bewegt Euch an diesen kollektiven Ausnahmezuständen? Könnt Ihr Euch damit identifizieren oder geht ihr analytisch vor?

R+R: Den Karneval in Rio erlebt man aus der Distanz als eine große sexy Samba-Party. Dass vieles daran sehr politisch ist, erlebt man dann vor Ort. Jede Sambagruppe hat ein Thema ihres Umzuges und der einzelnen Wagen. Eine Gruppe hatte zum Beispiel das Thema Rassismus und Sklaverei ziemlich extrem umgesetzt. Das Zusammenkommen der Teilnehmer aus allen verschiedenen Regionen und Vierteln, wie zum Beispiel auch vielen Favelas in der Vorbereitungszone vor dem Sambódromo, der Concentracao, mitzuerleben war sehr spannend.

Eine Bildserie entwickelt sich aus der nächsten. Nach „Sambódromo“ haben wir mehrere Jahre über das Festival FUSION gearbeitet, in das wir zur Recherche 5 mal eingetaucht sind. An kollektiven Ausnahmezuständen interessiert uns der entstehende eigene Kosmos der temporären Gemeinschaften. Es herrschen andere Spielregeln als „draussen“. Für uns ist die künstlerische Auseinandersetzung damit eine Kombination von Analyse und einfühlendes Miterleben.

LED-Bus, 2018, oil and acrylic on canvas, diameter: 100 cm, photo: Eric Tschernow

MB: Ein paar Worte zu Eurer Technik:

R+R: In unseren aktuellen Bildern sind gesprayte und lasierend gemalte Flächen mit tausenden von mit kleinem Pinsel getupften Dots kombiniert.

MB: Spannend finde ich Eure malerische Umsetzung von Fotografie. Das auf dem Foto Pixelige, das bei Euch in Handarbeit mit Tausenden von ‚dots’ vollzogen wird. Vertieft die Malerei den fotografischen Schnappschuss und bekommt dadurch etwas Kontemplatives?

R+R: Die Punkte sind zum Einen eine Referenz auf die Pixel, aber es geht zum Anderen auch darum, durch das Auflösen von Konturen und dem „Flirren“ eine Lebendigkeit und Bewegung ins Bild zu bekommen. Es ist dann nicht so eingefroren und bekommt etwas Filmisches. Der Prozess des Malens der tausend Tupfer ist sehr konzentriert und bringt Energie.

Art, 2017, oil on canvas, 100 x 130 cm, photo: Eric Tschernow

7:30 between GlamCocks and Contraptionists, 2018, oil and acrylic on canvas, 230 x 300 cm, photo: Eric Tschernow

MB: Wie endet Euer Tag, kocht ihr gerne und habt eine Rezeptidee?

R+R: Ja! Eine einfache Version von Okonomiyaki (japanisches Omelett):
100 g Kohl in feine Streifen und ein wenig Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Zusammen mit den 100 g Garnelen in den Teig geben und verrühren. Zwei Omeletts jeweils von zwei Seiten anbraten, dass diese durch sind. Warm mit Mayonnaise und Soja essen.

Hexagon Lounge, 2017, oil on canvas, 150 x 180 cm, photo: Eric Tschernow

Regina Maria Möller in der Galerie Michael Janssen Berlin

November 16, 2018

Die Ausstellung ‚die Motte’ der Künstlerin Regina Maria Möller läuft noch bis zum 17.11.2018 in der Galerie Michael Janssen. In München geboren, hat sie an den Philosophischen Fakultäten der Ludwig Maximilians Universität studiert. Möller verbrachte viele Stationen ihrer Karriere als Professorin/Gastprofessorin und Künstlerin (seit 1993) im Ausland: in New York, in Stockholm, am NTNU in Trondheim, Singapur und am MIT in Cambridge. Heute lebt sie in Berlin. Mit fortlaufenden zumeist interdisziplinär ausgerichteten Arbeiten wie ‚regina’ oder ‚embodiment’ konzentriert sich Möller auf gesellschaftlich relevante, teils autobiografische Themen. Damit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Alltag.

GoArt! traf Regina Maria Möller zu einem Gespräch.

MB: Regina, wie beginnt Dein Tag?

RMM: Wenn ich in Berlin bin mit Training im SSE – ich schwimme.

MB: In Deiner ersten Ausstellung der Galerie Janssen hast Du das Schaufenster mit einem schweren Samt-Viskose Vorhang verhangen. Beim Betreten des vorderen Galerieraums werden die Betrachtenden dann mit einem Bühne-ähnlichen Set historischer Theatervorhänge konfrontiert. Diese müssen sie durchlaufen, um zu dem von Dir bespielten ‚Requisitenfundus’, dem back space der Galerie mit weiteren Arbeiten von Dir zu gelangen. Eine indirekte Regieanweisung für die Besucher*innen – welche Rolle spielt ‚die Motte’ in dieser Inszenierung?

RMM: Über diesen „Hauptvorhang“ betreten die Besucher*innen quasi die Galerie und werden zu Akteur*innen. Inmitten der „Bühne“ entsteht ein Spiel von Schatten und durch das Bewegen und Verschieben der Vorhänge, wird immer wieder eine neue Perspektive bzw. ein neues Szenenbild eröffnet. Die Dramaturgie und Orientierung kreist –  ähnlich dem Verhalten von Motten, die um das Licht kreisen, aber auch das Dunkle suchen. Ich beziehe mich mit der Motte auf die „Kleidermotte“. Ein unliebsamer Gast in unseren Kleiderschränken, aber ein Qualitätsgarant in digitalen und „Kunst-Stoff“ besessenen Zeiten. Ihre Larven ernähren sich von Keratin, einem Protein, das bei Tieren ein Bestandteil im Fell sowie im Horn ist.  Daher sind Fasern von hoher Qualität, wie Wolle und Seide, ein willkommenes Futter für die Larven.

Mit einem schweren Theatervorhang assoziiert man oft etwas Verstaubtes – in dem sich Tausende von Motten-Larven tummeln. Er wird durchlöchert, zerfressen und wenn er nicht im Theaterfundus aufbewahrt wird, landet er in der „Mottenkiste“. Das Fabelwesen „The Mothman“ steht allegorisch für den Sensenmann. Aber auch die Kleidermotte ermahnt an das Vergängliche – für mich ein memento mori an unsere Sinne und an Material als fassbaren Körper. So kommen auch die Porzellan Vasen mit Motten-Motiv ins Spiel, die ich zum einen mit Uli Aigner One Million und zum anderen mit der Porzellan Manufaktur Nymphenburg produzierte. Das Kunsthandwerk der Porzellanmalerei /-produktion hat in unserer technologischen Zeit einen neuen Stellenwert eingenommen. Daher liebe ich umso mehr ihre Feinheit und das Unperfekte. Porzellan hat einen Charakter. Es hat, wie so viele Materialien mit denen ich arbeite, einen eigensinnigen Willen – ein Leben –  das für Überraschungen sorgt. So auch die Motte.

MB: Du kommst ursprünglich aus der Theorie, hast unter anderem Kunstgeschichte studiert. Seit 1994 trittst Du aber auch künstlerisch in Erscheinung. Z.B. mit der Zeitschrift ‚regina’ sowie dem Label ‚embodiment’, für das Du Kleidung, Tapeten und Möbel als Kunstwerke entwirfst. Auffällig sind all die biografischen Komponenten. Man betrachte etwa ‚Reproduktionen’ oder anderen Fotoarbeiten, gar die als Requisiten entwickelten Kleider. Siehst Du Deine Arbeiten im Sinne eines künstlerischen Selbstporträts?

RMM: Ich sehe mich nicht als ein Kunstobjekt und inszeniere mich nicht als Kunstwerk. Aber als Autorin und Künstlerin stehe ich zu und als Verantwortliche hinter meinen Arbeiten. Insofern hinterlässt jedes Werk einen Abdruck, ein Abbild von mir. Die Frage nach Identität(en), wie sie sich im Alltag, interkulturell und medial zum Beispiel über „Bekleidung“ (Kleidung, Textilien, Interieur) definieren, aber auch Rollenbilder zugeschrieben und durchbrochen werden, sind Themen von „regina“ und „embodiment“. Heute – im schnelllebigen, digitalen Zeitalter – legen sich Personen mehrere Identitäten zu und Biographien. Damit sind sie zum Spiegelbild einer „Ausstellungsgesellschaft“ geworden.  „regina“, „embodiment“ wie auch „Reproduktion“ reichen in ihren Anfängen in die  90er Jahre zurück. Da gab es noch ganz andere Umstände von Identitätsfragen als heute. Heute haben sie eine neue Aktualität – ihre „körperliche“ (embodiment) und „analoge“ (regina) Anwesenheit.

MB: Gegenstände, die Protagonisten aus dem Kulturleben wachrufen wie etwa der Brecht’sche Vorhang in der Ausstellung, eine Zeitreise durch unterschiedliche Epochen sowie Genre – ist die Motte Synonym für den Forscher- und Künstlergeist, gar für Dich und Deinen interdisziplinären Arbeitsstil?

RMM: Nein. Aber sie ist ein Teil davon.

MB: Ein Thema, das mich besonders reizt, ich aber auch in der eher kritisch konzipierten ‚Frauenzeitschrift’ regina entdecke, ist die gesellschaftliche Bedeutung von Essen, Ernährung. Das geht bis hin zu Rezepten. Welche Bedeutung hat Essen/Kochen für Dich persönlich, in Deinem künstlerischen Kontext?

RMM: Daniel Spoerri hat mich mit „Eat Art“ früh gelehrt wie eng Kunst und das Kochen zusammenhängen. Die Küche ist der Ort für Begegnungen. Über das gemeinsame Kochen und Essen entsteht ein „natürlicher“ Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Ich selbst koche sehr gerne und das Kochen und Kosten genieße ich auch als ein entspanntes Nachdenken. Ich erfreue mich an liebevoll gedeckten Tischen –  schlichte und prachtvolle – aber immer liebevoll müssen sie sein. Und dann gibt es ja auch noch von König Ludwig II – dem Märchenkönig von Bayern – das sagenhafte Tischlein deck dich!

MB: Rezeptidee?

RMM: Unsere Sinne und Sensoren trainieren.

Berlin Art Week 2018

October 5, 2018

Die Berliner Kunstszene startet in den Herbst. Vom 26.-30.9. bot die Berlin Art Week 2018 ein umfangreiches Programm etablierter und aufstrebender Künstlerinnen und Künstler. Mehr denn je lockte sie zahlreiche internationale Besucher in Ausstellungen Berliner Institutionen, privater Sammlungen, Galerien und Projekträume zeitgenössischer Kunst.

So ist ‚Open House for Open Minds‘ das Motto der Deutschen Bank Kunsthalle im neu eröffneten Palais Populaire im ehemaligen Prinzessinnenpalais Unter den Linden. Auch die kürzlich benannte Leiterin des Martin-Gropius-Bau Stephanie Rosenthal gab bereits im Frühjahr bekannt, das Programm verstärkt zeitgenössischen, auch experimentellen Tendenzen zu widmen. Zufolge ist mit der Ausstellung „Crash“ dort die erste Solo Show der in Südkorea geborenen Künstlerin Lee Bul in Deutschland zu sehen (bis 13. Januar 2019). In „Crash“ zeigt sie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und raumgreifende Installationen.

Weitere Schwer- und Höhepunkte der Berlin Art Week sind die EMOP – Eröffnung (European Month of Photography) im C/O Berlin und Agnieszka Polska im Hamburger Bahnhof.

Vor Allem die art berlin und Positions Berlin sind Dreh- und Angelpunkt der Berlin Art Week 2018. Neuerdings zeigten beide Messen ihre Galerien  in den Hangars des ehemaligen Flughafengebäudes Tempelhof.

GoArt! zeigt einen kleinen Ausschnitt seines Berlin Art Week Hoppings mit Kunden. Was uns gefiel: zunehmend Keramik- und Glasarbeiten in der bildenden Kunst. Einer der seit über 25 Jahren mit dieser Gattung arbeitende Galeristen ist Trendsetter Geer Pouls. Er war mit Brutto Gusto Fine Arts zum ersten Mal auf der art berlin vertreten. 

GoArt! Berlin art consulting 

 

Paloma Proudfoot @Soy Capitán, Art Berlin

Carole Feuerman @Galerie Hübner+Hübner, Positions Berlin

Ashley Scott & H.M. Davringhausen @White Square Gallery, Positions Berlin

Brutto Gusto Fine Arts, Art Berlin

Julius Weiland @Lorch+Seidel Contemporary, Positions Berlin

Jelena Bulajic's Arbeit spiegelt sich im Werk von Tarik Kiswanson @carliergebauer, Art Berlin

Šejla Kameriç @Galerie Tanja Wagner, Art Berlin

Karin Sander @Esther Schipper, Art Berlin

Eva & Adele vor dem Stand der Galerie Neu mit Arbeiten von M.C. Chaimowicz, Art Berlin

Christian Hoosen @Tore Süssbier, Art Berlin

Zilla Leutenberger @Palais Populaire

Alicja Kwade @Galerie König

Alexander Golder @Fuchs Galerie

Matthew Brandt @C/O Berlin